Schwerbehindertenausweis

Wir leben in einem Sozialstaat, in dem jeder Mensch, der in seiner körperlichen, seelischen oder geistigen Entwicklung länger als sechs Monate wesentlich eingeschränkt ist, Anspruch auf die Hilfe der Allgemeinheit hat.

Das kann f√ľr Ihr Kind bedeuten, dass es bei einer schweren Herzerkrankung Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis hat. Dieser Ausweis wird jeweils f√ľr eine begrenzte Zeit ausgestellt und seine Berechtigung in regelm√§√üigen Abst√§nden vom Versorgungsamt √ľberpr√ľft. Der Grad der Behinderung wird auf Grundlage der Versorgungsmedizin-Verordnung von der zust√§ndigen Beh√∂rde festgelegt. Er bringt, je nach Einstufung, finanzielle Erleichterungen bei der Steuer und im Verkehr.

N√§here Informationen √ľber den Schwerbehindertenausweis k√∂nnen Sie dem Heft 65 aus der IDHK-Schriftenreihe entnehmen. F√ľr eine Beratung oder Hilfe bei der Beantragung wenden Sie sich an eine Sozialrechtsberatungsstelle Ihrer Gemeinde. Sie kann beim Gesundheitsamt, beim Sozialamt oder beim Jugendamt angesiedelt sein. Ein Anruf im Rathaus kl√§rt die Zust√§ndigkeit.


√Ąrztliche Befundberichte

Frage:
Wie m√ľssen die Befundberichte aussehen, die zu einer gerechten und bundeseinheitlichen Bewertung herzkranker Kinder f√ľhren?

Antwort:

Aus dem Befundbericht muss die Leistungseinbuße hervorgehen. Allgemeine Beschreibungen wie "guter AZ, mäßiggradig leistungsgemindert, Kind ist im Alltagsleben beeinträchtigt, o. ä." sind wenig aussagekräftig. Besser ist z. B.:

  •     Das Kind kann nur ... Minuten laufen.
  •     Es bekommt Luftnot bei folgenden Verrichtungen: ....
  •     Es nimmt am Schulsport teil / nicht teil.
  •     Es kann / kann nicht Rad fahren.
  •     Es kann / kann nicht schwimmen, o. √§.


Je anschaulicher der Befundbericht, umso genauer, gerechter und einheitlicher ist die Bewertung.

Dr. med. B. Spalke, Kardiologin und Mitarbeiterin des Versorgungsamtes Kassel

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